Durch Irritationen des Alltags zu
Entspannung und Genuss - Seite 1/3
Ein Interview mit dem Schauspieler Thomas Kuhnert.
Jazz LE: Herr Kuhnert, das THEATER AUS DEM HUT feiert in diesem Jahr sein 30-jähriges Jubiläum. Wie ist es entstanden?
Thomas Kuhnert:
Der Gründer des Theaters ist Roland Keil. Er hatte in Leipzig eine Annonce aufgegeben, durch die er Mitstreiter für ein Amateurtheater suchte, und zwar für den Arbeiter- und Angestelltenclub der Karl-Marx-Universität.
Jazz LE:
Wie lange sind Sie schon dabei?
T.K.:
Ich selbst wollte damals Musiker werden und spielte in einem Gitarrenduo. Das THEATER AUS DEM HUT hatte damals ein Strassentheaterprogramm, das auf Burg Gnandstein gespielt werden sollte. Und die Musiker des Theaters hingen in Rostock fest… Ich war also Aushilfe
Danach fragte uns Roland Keil, auch genannt „der Alte“, ob wir nicht im Herbst 1982 ein ganzes Programm mit dem Theater spielen wollten. Meinen Einstieg in die Theatergruppe hatte ich also als Musiker. Wir spielten ein reines Nummernprogramm, „Dr. Schimpanski’s Zirkuslabyrinth“.
Dieses Programm war auch der Grundstein für das jetzige THEATER AUS DEM HUT. Das damalige Programm wurde auf der Bühne gespielt und war abendfüllend.
Unsere Vorstellungen sind von Spaß dominiert. Wir überhöhen dabei die Fähigkeiten, die einzelne Mitglieder haben. Das ergibt eine besondere Form der Theaterarbeit.
JazzLE: Und welche besondere Fähigkeit ist das bei Ihnen?
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