Von Straßenkindern und
Experimenten mit Ahnungslosen

Hot Club d’Allemagne - Musiker Spezial

 

Von Straßenkindern und
Experimenten mit Ahnungslosen - Seite 1/2

Interview mit Thomas Prokein &
Karl-Heinz Vogel

Hot Club d´Allemagne - www.jazzagentur-leipzig.deJazz LE: Herr Prokein, Sie sind ursprünglich klassischer Geiger, wie sind Sie zum Jazz gekommen?
T. P.: Schon im Studium, da habe ich Einiges ausprobiert, auch in der Klassik, mit anderen Ahnungslosen. Daraus ist immer mehr geworden. Ich habe mich immer mehr mit Jazz beschäftigt.

Jazz LE: Und Sie, Herr Vogel? Wie war das bei Ihnen?
K-H. V.: Ich war vollendeter Bluesrocker. 1985 habe ich den Osten verlassen. In Hamburg war ich dann bei einer Jamsession als Rocker unpassend… Ich kam ausgerechnet in eine Session, in der der Bassist Michael Hauser spielte. Da merkte ich, was Jazz ist. Michael Hauser hat mir dann in drei Unterrichtsstunden gesagt, was ich lernen muss.
Die einzige Chance, Geld zu verdienen, war für mich damals der Jazz. Da blieb mir nur das Selbststudium.

Jazz LE: Ihr Quartett heißt Hot Club
d ’Allemagne. Der Name orientiert sich am Hot Club de France von Django Reinhardt und Stéphane Grappelli. Wie würden Sie diese Musik jemandem beschreiben, der sie nicht kennt?

T. P.: Gipsy-Swing, Swing aus dem Paris der 30er und 40er Jahre. Und als Geiger, der sich mit Improvisation beschäftigt, kommt man nicht an Grapelli vorbei.
K-H. V.: Und wir Gitarristen nicht an Django … Wir sind sozusagen die Straßenkinder der Band. Thomas hat die klassische Schule durchlaufen. Er probt mit Metronom, das machen wir nur mit ihm zusammen oder ganz selten allein.

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