Was ein halber
Grover Washington - Song
bewirken kann - Seite 2/3
A.P.: Ich sehe mich in erster Linie als Saxophonistin.
Jazz LE: Seit wann stehen Sie auf der Bühne ?
A.P.: Meinen ersten Saxophon-Auftritt hatte ich mit meiner damaligen Rock-Pop-Band, das war vor etwa 10/11 Jahren. Ich hatte gerade mal ein paar Saxophonstunden hinter mir, kannte nicht einmal alle Töne auf meinem Instrument und war dennoch so wahnsinnig, mich schon mit Band auf eine Bühne zu stellen. Ich war sehr aufgeregt, und das zu Recht, denn ich habe damals schrecklich geklungen!
Jazz LE: Was war Ihr schönster Gig ?
A.P.: Mein schönstes Konzert war mit meiner Formation „Just Groove“ letzten Sommer. Schön deshalb, weil die Jungs aus der Band einfach grooven, mich tragen, und das ganze Spiel ein Fluss ist und das Spielen daher riesigen Spaß macht!
Andy Pilger an den Drums, Günter Asbeck am Baß, Andreas Recktenwald an den Keyboards und Oliver Hanf an der Gitarre – das ist einfach eine super Besetzung, mit der man einfach nur Spaß haben kann !
Jazz LE: Was sind Ihre musikalischen Einflüsse ?
A.P.:Ich habe früher als Teenager viel Jazz gehört; Coltrane, Michael Brecker, Charlie Parker, Cannonball Adderly, Miles Davis, Scofield, Sonny Rollins, Herbie Hancock, Benny Golson, Monk, Bill Evans querbeet durch die Jazzgeschichte und Instrumente.
Irgendwann hat sich das gewandelt und ich habe mich mehr dem poppigeren Saxophon gewidmet und David Sanborn Platten rauf und runtergehört, Ray Gaskins,
Gerald Albright etc..
Inzwischen höre ich verschiedenste Musikarten, von Pop über Rock, Lounge, Jazz, Fusion etc..
Ich denke, das alles beeinflusst mich.
Hinzu kommen meine Lehrer, sowie meine Kollegen, die mich mitgeprägt haben und nach wie vor weiterhin prägen.
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