Ein Amerikaner in Berlin

Karl Schloz - Musiker Spezial

Vom Reisen Menschen und Musik
Die Geschichte eines Jazz-Gitarristen - Seite 3
/4

Karl Schloz - www.jazzagentur-leipzig.de„ Meine erste Woche in New York war wie ein Traum. Jim Hall spielte im Sweet Basils. Dort war ich jede Nacht. Und Bucky spielte im Fat Tuesdays. Ich ging hin, um ihn zu sehen. Er sagte mir, ich solle am nächsten Tag mittags bei der örtlichen Musikergewerkschaft  sein. Dort sprach er mit einem älteren Herrn, und damit war ich im Geschäft! Es konnte losgehen!

Doch es dauerte ein Jahr, bis ich wirklich Gigs hatte. Der erste Auftritt war mit einem Trio, das ich zusammengestellt hatte. Das Ganze fand in einer Zigarren Bar in der Nähe der Vereinten Nationen statt: Vier Sets, ein Drink, 20 Dollars. Meine Gitarre riecht noch immer nach Rauch!
Bald fragte Bucky mich, ob ich ihn vertreten könnte, wenn er bereits gebucht war. Er gab mir auch eine siebensaitige Gitarre zum Üben. Sobald ich damit begonnen hatte, hörte ich nie wieder auf! Ich spielte auch in Big Bands, eine tolle Erfahrung! Dabei traf ich auch viele New Yorker Bläser: Joe Magnareilli, Glen Drewes, Warren Vache, Harry Allen und viele andere. Eine unschätzbare Erfahrung, und ich wurde bekannt als einer der wenigen Rhythmus-Gitarristen.“

In New York begegnete Karl auch seiner Frau. „Ich wollte das Bill Mays Trio im Blue Note hören und trank auf dem Weg dorthin in einer kleinen Bar ein Bier. Dort begegneten wir uns, und ich ging an diesem Abend nicht mehr ins Blue Note! Wir verbrachten dann später all unsere Zeit damit, die großen Musiker zu hören, die in New York gastierten. Den Jazz, den klassischen Gitarristen Julian Bream im Licoln Center, wir hörten Joao Gilberto, waren in der Carnegie Hall, in der Metropolitain Oper.

Wir heirateten auf der Brooklyn Bridge, und Bucky Pizzarelli saß am Kopfende unserer Hochzeitstafel.“...

weiter >>>

 

 

Jazzagentur Leipzig - Logo
Startseite | Agentur | News | Kontakt | Links | Jobs | Hilfe

Bands, Musiker
& Künstler buchen