Später dann Kaviar

31. Januar 2007

Noch immer nichts Neues aus Berlin. Ernesto telefoniert täglich mit der Russen Agentur, doch es kommt keine konkrete Aussage. Er hat jetzt auch eine Frist bis Freitag gesetzt.

Eine größere Gage könnte ich allerdings sehr dringend brauchen. Das Finanzamt will die KFZ Steuer. Und die Agentur, über die die Jungs den Gig in der Bank vor zwei Wochen hatten, zahlt bis jetzt nicht. Dabei sollte die Gage zuerst sogar innerhalb einer Woche da sein. Da werde ich mir den Gang zu CULINARIA morgen wohl untersagen müssen. Pellkartoffeln mit Quark schmecken auch gut.

Außerdem ist es immer noch möglich, dass ich übernächstes Wochenende Kaviar löffele. Oder Nomaden des Steppenstaates servieren mir in ihren Jurten frittiertes Gebäck. Falls der Flughafenbus sich verfährt. Einen Nomaden zu treffen, das wäre in dem Fall ein großes Glück. Denn außerhalb der Städte trifft man kaum Menschen. Kasachstan hat weniger Einwohner als die Niederlande.

Morgen werde ich Klaus, der ist schließlich Staatsanwalt, wegen der Kratzer Geschichte fragen. Ich will mich einfach nicht mehr verrückt machen.

Jetzt gehe ich zu Session. Ich muss auf andere Gedanken kommen.

Kasachen und Tibeter

30. Januar 2007

Ein Glas Rotwein hat nicht geholfen, drei aber schon. Das letzte habe ich in der Wanne getrunken, mit MYSELF und dem dort angeratenen Rosenöl im Badewasser.

Übermorgen würde Günter Eich, der Schriftsteller, hundert Jahre alt. Das hat mir Susanna, die vor Mathildas Geburt noch Germanistin werden wollte, erzäählt. Und sie hat mir einen Band mit merkwürdigen Geschichten geliehen. Eine geht so:

Wo ich wohne

Als ich das Fenster öffnete, schwammen Fische ins Zimmer,
Heringe. Es schien eben ein Schwarm vorüberzuziehen.
Auch zwischen den Birnbäumen spielten sie. Die meisten aber
hielten sich noch im Wald, über den Schonungen und den Kiesgruben.
Sie sind lästig. Lästiger aber sind noch die Matrosen
(auch höhere Ränge, Steuerleute, Kapitäne),
die vielfach ans offene Fenster kommen
und um Feuer bitten für ihren schlechten Tabak.
Ich will ausziehen.

(Günter Eich, Gesammelte Werke, Band I, Erste Auflage 1991, Suhrkamp Verlag, Farnkfurt am Main)

Ich will auch weg. Ich will aber auch hier bleiben wollen und endlich wissen, was aus Kasachstan wird. Auf einer Informationsseite war direkt unter den geografischen und statistischen Daten zu Kasachstan ein Link zu “Sexy Mädchen” alle blond gefärbt. Mir kommt das Ganze immer seltsamer vor.

Eine Geschichte von Günter Eich heißt EIN TIBETER IN MEINEM BÜRO. Ich stelle mir vor: Ein Kasache an meinem Bett. Das will ich nicht.

Wenn ich bis Freitag nicht weiß, was los ist, werde ich nicht mit den SUGAR BABIES reisen.

Angekratzt

29. Januar 2007

“Entspannt leben. 11 Wege, sich selbst zu verwöhnen (und dabei schöner zu werden)�. Susannas Chefin überlässt ihr immer ihre Frauenzeitschriften, die ich dann auch lesen darf. Und “Perfekt Haare tönen”. Die Zeitschrift MYSElf (01/2007) kümmert sich um mich persönlich. Entspannung brauche ich so nötig wie schon lange nicht mehr. Und mit einer anderen Haarfarbe als meinem Asch bin ich auch nicht so leicht wieder zu erkennen.

Die Sache mit dem Kratzer beschäftigt mich immer noch.

Am Fiesta steckte heute Morgen wieder eine dieser laminierten Visitenkarten. “Export. Sofort Bargeld.” Wohin die Autos wohl verkauft werden? Und gerade mein alter Fiesta! Vielleicht würde der dann von einem Kasachen gefahren werden? Oder die Karte ist ein Zeichen, dass ich mich meines Autos entledigen sollte, dann hätte mich in gewisser Weise von meiner Schuld gereinigt.

Vorhin habe ich mit Silke in Berlin telefoniert. Es gibt nichts Neues wegen des Kasachstan Auftritts. Wir können uns gar nicht vorstellen, wie ein ganzes Damenorchester so kurzfristig nach Asien geflogen werden kann.

“Was viel schöner macht: Einfach mal an sich denken.” Ich denke standig an mich. Und das macht mich nervös. Was soll aus mir werden, wenn ich mich vor Gericht wegen meines unverantwortlichen Handels verantworten muss?

“Trinken Sie das Richtige. Tomatensaft gilt als wunderbares Stress Elexier!” Ob das hilft? Ich finde Tomatensaft eher ekelig. Ein Glas Rotwein müsste auch helfen!

Exil

27. Januar 2007

Wer weiß, ob ich mich in Zukunft überhaupt noch frei bewegen darf. Oder ich bleibe bevor die Sache auffliegt, gleich in Kasachstan oder lieber in China. Die Chinesen sind der Popkultur gegenüber offener. Vielleicht habe ich dort ja als Saxophonistin eine Chance. Kriminellen gegenüber sollen sie dort jedoch auch erbarmungslos sein.

Vorhin war ich mit dem Fiesta unterwegs. Wegen der Kälte wollte ich nicht das Fahrrad nehmen. Ich bin eine vorsichtige Autofahrerin. Das hat nichts mit meiner Angst vor Schmerzen zu tun. Ich habe einfach erst relativ spät den F�hrerschein gemacht, mit fünfundzwanzig. Da ich kein Angsthase sein will, habe ich mir parallel dazu den Motorradführerschein erkämpft. “Du fährst dorthin, wohin du blickst.” Dieser Hinweis meines Fahrlehrers, Herr Garten, war sehr nützlich, wenn ich mit dem Motorrad auf eine Wand zufahren musste, um in letzter Sekunde im Bogen abzubiegend ein Unglück zu vermeiden…

Mit fünfundzwanzig war ich nicht immer sehr spontan. Deshalb fiel mir das Lenken schwer. Andere haben schon als Kinder Traktoren gesteuert. Ich musste mit einer großen, hölzernen Salatschüssel das Lenken üben. Links herum, rechts herum. Sonst hätte mein Fahrlehrer noch mehr an mir verdient. Aber er mochte mich und gab mir diesen Kosten sparenden Tipp.

Die Salatschüssel war made in China.

Als ich vor der Bibliothek rückwärts ausparkte, wollte der Rückwärtsgang nicht so recht greifen. Ich gab etwas Gas, und das grüne Auto neben mir hob sich leicht. Dabei habe ich mir erst nichts gedacht. Als ich zu Hause angekommen einen grünen Streifen am Kotflügel des Fiestas sah, wurde mir mulmig.

Hatte jemand mein beherztes Gasgeben beobachtet? Oder sich gar mein Autokennzeichen gemerkt? Wird der Parkplatz per Kamera überwacht?

Chinesisch zu lernen soll gar nicht so schwer sein, jedenfalls nicht das Sprechen. Es sprechen dort auch immer mehr Menschen englisch, und das beherrsche ich.

Soll ich den grünen Streifen am Kotflügel entfernen? Oder lieber nicht, damit ich später �berzeugender sagen kann, ich habe nichts von der Sache bemerkt? Soll ich mich stellen? Darf man als Vorbestrafte noch reisen?

Wem kann ich mich anvertrauen?

Hoffentlich wird aus der Anfrage für Kasachstan was!

Ikone

26. Januar 2007

Heute ist es noch kälter! Ich hätte nicht gedacht, dass wir überhaupt noch einen Winter haben werden.

Trotzdem möchte ich nicht mit dem Sommer von Lui tauschen, der in TOKYO LOVE beschrieben wird. Doch es geht weniger um Temperaturen als um den Zwang, sich körperlichen Schmerz zuzufügen. Die Hauptperson Lui, eine Neunzehnjährige, ist von dem Gedanken besessen, es ihrem Freund Ama gleichzutun und sich über den Weg eines immer extremer werdenden Zungenpiercings die Zunge zu spalten. Parallel dazu lässt sie sich von dem Tätowierer Shiba ein Fabelwesen auf den Rücken tätowieren. Mit dem sadistischen Shiba beginnt sie ein Verhältnis. In diesem vermutet sie später den Mörder von Amos, ohne dass dieser Verdacht sie sonderlich erschüttern würde.

Die NEW YORK TIMES nennt die zweiundzwanzigjährige Autorin Hitomi Kanehara eine “Ikone der japanischen Popkultur”.

Wenn ich mir vorstelle, meine Zunge wäre auch nur gepierct! Ob ich dann noch Saxophon spielen könnte? Ich bin eben nicht mehr neunzehn oder zweiundzwanzig. Als ich so jung war, habe ich kurz erwogen, mir Ohrlöcher stechen zu lassen. Selbst davor hatte ich zuviel Angst. Vielleicht bin ich deshalb auch keine Pop Ikone.

Sibirische Verhältnisse

25. Januar 2007

Es wird doch noch Winter! Gestern war ich mit dem Fahrrad unterwegs zum BLUE NOTE, da habe ich den Witterungsumschwung hautnah gespürt!

Detlef kennt einen Gitarristen, der gerade mit einer größeren Band in Kasachstan gewesen ist. Nichts scheint dort funktioniert zu haben. Ein Trompeter ist überfallen worden, die Koffer kamen mit zweitäägiger Vers�tung an, direkt neben den Touristenhotels befanden sich slumähnliche Behausungen. Am Schluss brachte der Busfahrer die Band zum falschen Flughafen, so dass die Musiker nur knapp den Rückflug bekamen. Wo in dem Steppenstaat sich das alles abgespielt hat, wusste Detlef nicht. Nicht, dass ich diese Information hätte verwerten können� Die Band war jedenfalls über Shanghai nach Kasachstan gelangt.

Wenn ich mir vorstelle, das würde uns SUGAR BABIES passieren! Und wahrscheinlich käme uns niemand zur Hilfe, wenn etwas schief ginge. Telefonieren nach Deutschland? Da könnten wir gleich Prospers Telefon im Gepäck haben.

Es soll noch kälter werden. Da werde ich in Hinblick auf die zu erwartenden sibirischen Verhältnisse den Schnellkochtopf mit einer Wintersuppe betrauen:

Lilis Wintersuppe für Minusgrade:

500 g Rindergulasch
ein Bund Suppengrün
2 geschälte, gewürfelte Rote Beete
500 g Sauerkraut
1 Glas Preiselbeeren
15 Backpflaumen
4 große Kartoffeln, geschält und gewürfelt
2 Liter Gemüsebü�he
Salz, Pfeffer, Lorbeerblätter

Das Ganze zum Kochen bringen, das Ventil auf die höchste Stufe kommen lassen, fünf Minuten kochen lassen. Dann die Kochplatte ausstellen. Wenn das Ventil wieder in Ausgangsstellung ist, ist die Suppe fertig. Sie schmeckt besser, wenn man sie wieder aufgewärmt isst und frische Petersilie sowie einen Klecks Créme Fraiche hinzugibt.

So, und nun schnell in die Musikschule!

Zweifelhafte Verbindungen

24. Januar 2007


Gestern Nachmittag war ich bei Mathilda und Susanna. Mathilda zog mich gleich in ihr Zimmer. “Vorlesen! Tante Fiebig!”

Ich hatte also gleich eine Aufgabe, dabei wollte ich nur mal ein Schwätzchen halten, auch, um meinen Sigmatismus in Schach zu halten. Die Aufgabe steckte ich einem einfallsreich von Katja Wehner illustrierten Buch von Peter Hacks, Prospers Telephon. Tante Fiebig verbietet darin ihrem Neffen Prosper, die Bücher seines Vaters zu lesen. Ein Spielzeugtelefon, das sie ihm zum Geburtstag schenkt, soll ihn von seinem Wissensdurst ablenken. Ein fader Ersatz: “In ein Spielzeugtelephon kann man ausschließlich hineinsprechen. Ein Spielzeugtelephon ist also, verglichen mit einem erwachsenen, genau die Hälfte wert�” Ob Mathilda das verstanden hat? Egal, sie ist vor allem von Tante Fiebig fasziniert.

Ich erzählte Susanna dann von Kasachstan. Das ist weiter weg als ich dachte. Etwas östlich von Polen, das war so meine Vorstellung. Aber dass es an China grenzt!

Silke hatte mich gestern auch noch angerufen und mit weiteren Informationen versorgt. Sie ist auf der Internetseite der Agentur gewesen, über die die Anfrage läuft, Chez Antoine oder so heißt sie. Alle dort Abgebildeten sähen aus wie KGB Bürokraten, das Gegenteil von James Bond und etwas unheimlich.

Auch frage ich mich, wer wohl die fünfzig Personen sind, für die wir spielen sollen. Das Jahresdurchschnittseinkommen in Kasachstan liegt bei etwas 3000 Euro. Da entspräche meine Gage zwei durchschnittlichen Monatsgehältern eines Kasachen, nicht schlecht.

Kasachstan ist riesengroß und wenig bevölkert. Susannas Schwager, der in Sachen Tierfutter unterwegs ist, war schon dort und hat knapp einen Raubüberfall überlebt. Langsam wird mir mulmig. Ernesto wird uns auch nicht vor Übergriffen beschützen können. Andererseits könnte ich 450 Euro dringend gebrauchen.

Gleich gehe ich zur Session. Vielleicht haben die Jungs etwas zu dem fernöstlichen Vorhaben beizusteuern.

Wo ist Kasachstan?

23. Januar 2007

Im Radio läuft gerade

Yvonne Catterfelds Erinner mich dich zu vergessen. Passend. Ich hake die Sache mit Felix einfach ab. Nach dem Konzert am Sonntag fällt mir das leicht. Vielleicht können wir “Just friends” sein, wenn nicht, dann eben nicht.

Außerdem gibt es aufregende Neuigkeiten: Ernesto rief mich gestern Abend noch an, als ich gerade mit TOKYO LOVE von Hitomi Kanehara in der Wanne lag.

Die SUGAR BABIES haben eine Anfrage für einen Auftritt in Kasachstan. Die Sache ist sehr kurzfristig. Der Auftritt wäre, falls daraus etwas wird, schon am elften Februar. Wir würden am Freitag hinfliegen, am Samstag spielen und am nächsten Tag zurückfliegen. Zum Glück habe ich gerade im Sommer meinen Reisepass verlängern lassen. Wir sollen für nur fünfzig Personen spielen, und zwar in Paillettenkleidern, die man uns dort zur Verfügung stellen wird. Den Trümmerfrauenlook könnten wir dann zu Hause lassen. Gage pro Nase 450,- Euro. Das Ganze läuft über eine Agentur in Berlin, die von Russen betrieben wird.

Kühnes Klarinettenspiel

22. Januar 2007

Tanzende Töne, die das Herbstlaub zum Fliegen bringen. So schön habe ich Autumn Leaves noch nie gespielt gehört. Der alte Jazzstandard, ein guter Bekannter, das Schulpferd der Jazzmusiker, so lebendig und neu war er mir noch nie vorgekommen. Mir schien es, als schwebte der französische Originaltext von Jacques Prévert in der Musik.

Das traurige Ende einer Liebesgeschichte, Les feuilles mortes. So kann ich Felix vergessen. Diese Musik hat mich in andere Regionen gebracht.
Gestern war ich in Berlin, in einem Jazzkonzert, zu dem mich Karl Schloz eingeladen hatte. Karl spielte zusammen mit Rolf Kühn im Gemeindehaus der Zehlendorfer Pauluskirche.
Hier klicken zum Karl Schloz Portrait >>>

Dass Karl seine siebensaitige Gitarre auf das Wunderbarste beherrscht, das wusste ich schon. Aber seit ich nun Rolf Kühn zum ersten Mal gehört und erlebt habe, weiß ich, dass ich die Klarinette als Instrument bisher verkannt habe.

Die Beiden spielten viele meiner Lieblingssongs so neu und voller Freude, dass ich ganz beglückt wieder nach Hause fuhr.

Der Hauptbahnhof war wegen Sturmböen gesperrt und ich habe es gerade noch zum Südkreuz geschafft. Mit einer Stunde Verspätung war ich wieder in Leipzig, Misty, Just friends, lovers no more (ein Wink aus anderen Sphären?!), There is no greater love noch in den Ohren.

Mit dem Rad fuhr ich durch den Wind nach Hause, in bester Laune.

Mops

20. Januar 2007

Gestern war die Modenschau in Susannas Boutique. Ich fand den Laden nicht gleich und kam deshalb etwas zu spät. Durch die verschlossene Glastür zeigte ich einer Verkäuferin meine Einladungskarte. Alle Geladenen tranken schon Sekt und es lief laute Musik in einer Endlosschleife �C´est chic, c´est chic, c´est chic�!.

Der Laufsteg war ebenerdig und ging bis zur Eingangstür. Das merkte ich erst, nachdem ich die Boutique betreten hatte und fast mit einem Model zusammenstieß. Errötend verdrückte ich mich in der Menschenmenge. Köpfe verdrehten sich nach mir. Ich ergatterte ein Glas Sekt und hielt mich am Rande des Geschehens auf. Hinter mir war nur noch eine Frau um die Vierzig.

Jetzt zeigten sehr dünne Models die Frühjahrsmode, wohl auf Mallorca zu tragen. Sie führten Möpse mit sich, einen dunklen und einen hellen. Die Möpse gaben sich professionell und trugen kleine Capes.

Dann übergaben die dünnen Models die Möpse ihren beiden mönnlichen Kollegen. Die waren nicht ganz so dünn und schlecht rasiert. Das heißt Dreitagebart, c´est chic. Das finde ich nicht. Die Möpse waren das Verbindungsglied zwischen den dünnen Models und ihren Kollegen. Die hatten auch kleine Pausbäckchen.

Die Frau hinter mir ließ ein weißes T-Shirt unter ihrem Pullover verschwinden. Ich trank noch ein Glas Sekt.

Nun fürten die Dünnen Unterwäsche vor. Die Möpse behielten ihre Capes an. Die Models hatten Tätowierungen im Lendenbereich. Die Strings konnten das nicht verbergen, pas chic.

Möpse sind Nachfahren von Doggen, die vor 2400 Jahren in China lebten. Dort waren sie die Gefährten buddhistischer Priester.

Und wieder kamen die Männermodels mit Doppelkinn auf den Laufstieg. Sie sind anscheinend Sonnenstudio Besucher. Möpse sind eigenwillig und energisch. Die Models lächelten siegesgewiss ins Publikum. Ein Mops riss sich von der Leine und rannte davon.

Die Vierzigjährige wählte noch ein T-Shirt, diesmal ein blaues. Ich lehnte ein drittes Glas Sekt ab.

Früher, im 16. Jahrhundert, waren Mööse dann Begleithunde von K�nigen und Aristokraten. Sie sind streitlustig und individualistisch und geben amäsante und angenehme Hausgenossen ab. (www.hundund.de/rassen/mops)

Vielleicht ist ein Mops die Lösung, auch wegen meines Sigmatismus.